Trump umgeht Obamas Falle und lobt Wladimir Putins Besonnenheit

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Ohne die geringsten Beweise für einen Cyberangriff vorzulegen, verweist die Obama-Administration 35 russische Diplomaten des Landes. Es handelt sich wohl um einen Schachzug der Demokraten gegen Trump. Doch dieser hat die Falle gerochen und lobt stattdessen die Besonnenheit von Wladimir Putin.

Donald Trump Wladimir Putin Sanktionen

Wikileaks hatte im Sommer gehackte E-Mails von Mitgliedern und Mitarbeitern des Parteivorstandes der Demokraten veröffentlicht. Teile des Geheimdienstes CIA kamen laut Berichten zu der Einschätzung, dass Russland durch die Cyberattacken gezielt in die Wahl eingegriffen habe, um Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Obama hatte vor einigen Tagen ziemlich deutlich Vergeltung für die angeblichen Angriffe angekündigt. Julian Assange und die russischen Behörden bestreiten die Vorwürfe aus Washington.

Auch Donald Trump glaubt nicht an einen Cyberangriff. Er kritisiert Obamas Entscheidung, russische Diplomaten zu verweisen und lobt stattdessen die besonnene Reaktion von Waldimir Putin.

Auf Twitter schreibt Donald Trump:

„Great move on delay (by V. Putin) – I always knew he was very smart!“

oder zu deutsch:

„Großartige Entscheidung zu verzögern (von W. Putin) – Ich wusste schon immer, dass er sehr schlau ist!“

Obama und Clinton wissen genau, dass es auch unter den Republikanern Hardliner gibt, die einen strengen Kurs gegen Russland fordern. Anscheinend war dies der klägliche Versuch, diese gegen Trump aufzuhetzen und so einen Streit in der republikanischen Partei zu verursachen. Ausserdem will sich Hillary Clinton scheinbar nicht ihr eigenes Verschulden bei ihrer Wahlniederlage eingestehen: Stattdessen spinnt sie irgendwelche Verschwörungstheorien bezüglich russischen Hackern, die die Wahl zu Trumps Gunsten beeinflusst hätten. Dabei half ihr nicht mal die steuerfinanzierte Unterstützung vom noch Präsidenten Barack Obama…

Trump hingegen reagiert souverän diplomatisch auf die Situation und lässt sich von Obama und Clinton nicht in die Falle locken. Umgekehrt hoffen auch die Russen auf die kommende Regierung Trumps.

Selbst wenn Obama jetzt neuere Sanktionen einführt, kann man wohl davon ausgehen, dass Trump relativ bald nach seiner Inauguration am 20. Januar 2017 diese wieder aufhebt. Generell plant Trump die Beziehungen zu Russland auf neue Füße zu stellen und die Fehler seines Vorgängers zu revidieren. Die Republikaner kündigten an, bis zu 70% der Entscheidungen der Demokraten in den letzten acht Jahren neu zu gestalten.

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