WikiLeaks Enthüllung: John Kerry gibt auf Aufnahme zu, dass die USA den IS gegen Assad nutzen wollten

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Sicherheitskonferenz am 01.02.2014 in München. Foto: Tobias Kleinschmidt
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Eine spannende WikiLeaks Enthüllung mit Aussagen von John Kerry diskreditiert die gängigen öffentlichen Behauptungen seitens der Obama-Administration und den Mainstream Medien in Bezug auf den Islamischen Staat (Daesh) und den Syrienkrieg.

Am Mittwoch wurden die Aufnahmen eines Gesprächs zwischen John Kerry und der sogenannten „syrischen Opposition“ vom 22. September, welches in der niederländischen Mission der Vereinten Nationen stattfand, veröffentlicht. Die Medien haben über diese Audioaufnahme kaum berichtet oder sie haben die belastenden Stellen der Aufnahmen herausgeschnitten, an denen Kerry offen sagt, dass die Vereinigten Staaten das Wachstum des IS beobachteten, um ihn gegen Bashar al-Assad nutzen zu können.

Hier kann man sich die Audio anhören: https://twitter.com/sahouraxo/status/817252540634918913/video/1

In diesem kurzen Audioausschnitt sagt Kerry nicht direkt, dass die USA den IS finanzierten, anleiteten, oder sonst irgendwie direkt unterstützten. Doch er gibt klar und deutlich zu, dass die Vereinigten Staaten wussten, dass der IS in Syrien wuchs und sie nichts taten, um dies zu beenden oder zumindest zu unterdrücken, weil die USA den IS als Druckmittel nutzen wollte, um den sekulären und demokratisch gewählten Präsidenten Bashar al-Assad zu „Verhandlungen“ zu zwingen, die sehr wahrscheinlich nichts anderes beinhaltet hätten, als seinen Rücktritt und das Einsetzen eines US-nahen Stellvertreterpräsidenten, so wie sie es schon im Irak und in Libyen durchgesetzt haben.

Kerry sagt in der Aufnahme übersetzt Folgendes:

„Der Grund, weshalb Russland [in Syrien] einschritt war, weil der IS stärker wurde. Es bestand die Gefahr, dass sie nach Damaskus marschieren könnten und so weiter und deswegen kam Russland zur Hilfe. Weil sie keine Islamistenregierung wollten. Und haben daher Assad unterstützt.

Und wir wissen, dass sie am wachsen waren, wir haben zugesehen, wir haben gesehen, dass der IS an Stärke gewann und wir dachten, es sei eine Bedrohung für Assad. [Wir] dachten auch, dass wir Assad möglicherweise zu Verhandlungen zwingen können, anstelle von Verhandlungen aber kam Putin ihm zu Hilfe.“

Sarah Abdallah kommentiert in ihrem Tweet: „WOW. In enthüllter Audioaufnahme gibt Kerry zu, dass die US dem IS in #Syrien beim stärker werden zusahen, damit sie dies gegen Assad verwenden können, dann aber kam Russland dazwischen.“

— Sarah Abdallah (@sahouraxo) January 6, 2017 (via Twitter)

Auch wenn Kerry mit seiner Aussage natürlich nicht konkret aussagte, dass die USA den IS kontrollieren wollten, so kann man hier trotzdem deutlich erkennen, dass Kerry zugibt, auf der Seite des IS zu stehen. Immerhin bekämpft der IS Assad und die USA übten schon lange Druck auf Assad aus und drohten sogar mehrfach mit einem offenen Krieg gegen die syrische Regierung. Barack Obama und Hillary Clinton fordern beide die Absetzung Assads. Es sind also Amerikas „Rebellen“, die in Syrien kämpfen.

Man kann es darüberhinaus auch als ein Geständnis betrachten, dass die Behauptungen des Außenministeriums, wonach Russland in Syrien intervenierte, um einen Diktator zu schützen und um sein Imperium zu vergrößern völlig falsch waren. Kerry sagt in dieser Audioaufnahme ganz klar, dass Russlands Syrieneinsatz das Ziel hatte, den IS vom Einmarsch in Damaskus abzuhalten.

Da dies nun feststeht, stellt sich auch die Frage, ob die USA eine IS Regierung in Damaskus unterstützt hätten: Schließlich waren es nicht die Ziele des IS, die Kerry Sorgen machten, sondern es war vielmehr die Aussicht, dass Assad an der Macht bleiben könnte. Zusammenfassend kann man sagen, Russland wollte den IS von der Übernahme Syriens abhalten, während die USA wollten, dass der IS seinen Krieg gegen Assad fortsetzt, sodass Assad am Ende zurücktreten müsste.

Es ist natürlich kein unmittelbares Geständnis für eine Zusammenarbeit der USA mit dem IS, allerdings werden bei den Terroristen verdächtig viele amerikanische Waffen gefunden. Ob sie alle nur durch Eroberungen vom IS angeeignet wurden? Da es immer mehr Beweise dafür gibt, wie die USA den IS mit aufgebaut haben und diese in den alternativen Medien behandelt werden, so werden bald auch immer mehr US-Bürger und hoffentlich auch Deutsche begreifen, was die meisten Syrer bereits wissen – dass die Vereinigten Staaten den IS erschaffen haben und nutzen, und dass der Krieg in Syrien nichts anderes ist, als westlicher Imperialismus! Das werden die westlichen Mainstream Medien natürlich niemals zugeben.

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