Trump beschließt nach Hacking-Briefing ein 90-Tage Sofortprogramm gegen Hackerangriffe

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Wie zu erwarten war, konnten die US-Geheimdienste keinen klaren Beweis für russische Hackerangriffe vorlegen. Es gab lediglich viele IP-Adressen aus Russland, aber wie bereits John McAfee in einem Interview sagte, können Hacker ohne Weiteres ihre IP-Adresse verschleiern und somit die Hackerangriffe auch Russland in die Schuhe schieben.

Donald Trump glaubt immer noch nicht an die Einflussnahme russischer Hacker auf die Wahl. Es habe bei den Attacken „absolut keine Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahl gegeben“.

Der frisch gewählte Präsident Donald Trump erklärte nach dem Gespräch mit US-Geheimdiensten lediglich, dass Russland, China und andere Länder „unablässig“ versuchten, in die Datensysteme von US-Regierungsstellen, Unternehmen und Organisationen wie etwa der Demokratischen Partei einzudringen. Es hätte aber genauso Attacken auf die Server der Republikaner gegeben, welche jedoch abgewehrt werden konnten.

Nichtsdestotrotz kündigte Trump an, in den ersten 90 Tagen seiner Präsidentschaft die Datensicherheit deutlich verbessern zu wollen. Details wollte er keine nennen, „weil das denjenigen nutzen würde, die uns schaden wollen“.

Der designierte Vize-Präsident Mike Pence sagte in einem Statement vor dem Trump Tower in New York, Trump werde schon früh aggressive Maßnahmen gegen Cyber-Hacking vornehmen. Pence bezeichnete das Briefing mit den Geheimdienstchefs als „konstruktiven und respektvollen Dialog“.

Geheimdienstdirektor James Clapper, NSA-Chef Michael Rogers und Pentagon-Abteilungsleiter Marcel Lettre erklärten, dass es eine direkte Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf gegeben hätte. So machen sie Russland für Datendiebstahl, Datenveröffentlichungen und die Verbreitung von Fake News verantwortlich. Bis auf einpaar IP-Adressen, konnten sie aber keinerlei Belege vorzeigen oder zumindest nicht der Öffentlichkeit.

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb den Demokraten fast niemand eine angebliche Beeinflussung der Wahl durch Russland abkauft. Cyberkriminalität findet konstant statt und wenn man die Verdächtigen nicht eindeutig ausfindig machen und beim Namen nennen kann, ist es schwierig einen Schuldigen zu benennen. Obamas drastische Reaktion 35 russische Diplomaten aus den USA auszuweisen, wird sogar von Mainstreammedien kritisch gesehen. Wir sind gespannt, wie Trump nach seiner Inauguration am 20. Januar weiter in dieser Sache vorgeht und ob die russischen Diplomaten wieder ihre Tätigkeit im Konsulat aufnehmen werden dürfen.

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