Nato Militärübung Ostgrenze Russland
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Das „Säbelrasseln“ geht unentwegt weiter. Mit Operation „Spring Storm“ plant die NATO im Frühjahr die nächste Militärübung an der Grenze zu Russland. Estland rüstet dafür bereits auf und heißt seine „Verbündeten willkommen“, so der estnische Verteidigungsminister Margus Tsahkna.

Das estländische Verteidigungsministerium informiert über die kommende Übung „Spring Storm“ für welche die NATO derzeit Kriegsgerät ins Land verlegt. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sicherte bereits deutsche Unterstützung zu. Auch diese Übung steht in einer Reihe von Übungen zur „Abschreckung“ von Russland.

„Estland ist bereit, seine Verbündeten willkommen zu heißen. Bereits im Mai wird ein Kampfbataillon der Alliierten im Verband der Ersten Infanteriebrigade der estnischen Streitkräfte an den großangelegten Militärübungen ‚Spring Storm‘ teilnehmen“, zitiert die Nachrichtenseite Sputnik den estnischen Verteidigungsminister Margus Tsahkna.

Das Bataillon, welches von Großbritannien angeführt wird, soll aus 1200 britischen und französischen Streitkräften bestehen. Auf dem Militärstützpunkt in Rukla führt auch die Bundeswehr ein multinationales Bataillon der Nato an. Es wird gegenwärtig zur Stärkung der Ostflanke des Bündnisses aufgebaut. Zurzeit sind dort 420 deutsche Soldaten und 26 Panzer stationiert. Bis Mai soll das Bataillon auf 1000 Soldaten aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Norwegen aufgestockt werden. Zusätzlich soll im April eine deutsche Radarstation für die Überwachung des Luftraums und dem Durchführen von Luftoperationen in Lettland installiert werden.

Die Mär von der russischen Bedrohung

Die Aufrüstung der NATO an der Ostgrenze wird mit einer „russischen Bedrohung“ begründet. Schon früher musste Moskau zahlreiche Aussagen über seine angebliche militärische Bedrohung gegen Polen und das Baltikum beantworten. Russland werde nie ein Nato-Land angreifen, stellte es wiederholt klar. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte schon vor einiger Zeit hierzu: „Ich denke, dass sich nur eine verrückte Person – und die auch nur im Traum – vorstellen kann, dass Russland einen Blitzschlag gegen die Nato führt. Ich denke, dass einige Länder aus den Ängsten der Menschen gegenüber Russland Kapital schlagen wollen. Die Länder an den Grenzen zu Russland wollen die Situation nutzen, um militärische, ökonomische oder andere Hilfe zu bekommen.“

Foto: flickr.com | Allied Joint Forces | Creative Commons

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