Medienberichte: Erika Steinbachs CDU Austritt nach 43 Jahren – Hoffnung auf AFD

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Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach verlässt die CDU und lobt die AFD:
Aus tiefer Enttäuschung über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel tritt die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach nach vier Jahrzehnten aus der CDU aus.

Sie würde heute weder in die CDU eintreten noch die Partei wählen, schrieb die 73-Jährige am Sonntag in einer fünfseitigen Erklärung. Die konservative Politikerin rechnet darin mit Merkel ab und wirft ihr vor, durch fortgesetzten Rechtsbruch Deutschland und der CDU «massiv geschadet» zu haben.

Quelle: Erika Steinbach rechnet mit Merkel ab

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article161184515/Erika-Steinbach-rechnet-mit-Merkel-ab.html
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– Erika Steinbach verlässt die CDU, behält aber ihr Bundestagsmandat.
– Sie könne nicht CDU wählen und würde heutzutage auch nicht mehr eintreten, deshalb sei der Austritt die „ehrliche Schlussfolgerung“, sagt Steinbach in einem Interview.
– Die Politikerin will derzeit nicht zur AfD übertreten, hofft aber auf einen Wahlerfolg der Partei.

Quelle: Erika Steinbach verlässt die CDU

http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittene-bundestagsabgeordnete-erika-steinbach-verlaesst-die-cdu-1.3333306
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Konservative Abgeordnete
AfD umwirbt CDU-Abtrünnige Erika Steinbach

Kaum hat sich die weit rechts stehende Abgeordnete Steinbach mit einem Paukenschlag von der CDU von Bundeskanzlerin Merkel verabschiedet, macht die AfD der 73-Jährigen Avancen. Doch die Umworbene will wohl nicht.
Erika Steinbach (Archivbild, picture-alliance/dpa)

Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch lud Erika Steinbach zum Eintritt in ihre Partei ein: „Liebe Frau Steinbach, konservative Ex-CDU’ler sind in der AfD immer herzlich willkommen“, schrieb von Storch auf Twitter. AfD-Vize Alexander Gauland kündigte in der Zeitung „Welt am Sonntag“ an: „Mit Erika Steinbach werde ich in der nächsten Zeit sicherlich telefonieren und auch über ihre weiteren politischen Pläne sprechen.“

Doch ob ein solches Gespräch zum gewünschten Erfolg führen wird, kann nach der jüngsten Äußerung Erika Steinbachs als fraglich bezeichnet werden. Im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) sagte sie wörtlich: „Ich werde keiner anderen Partei beitreten.“
Kritik an Flüchtlingspolitik

Die Bundestagsabgeordnete hatte zuvor nach mehr als vier Jahrzehnten Mitgliedschaft ihren Austritt aus der CDU erklärt und dies mit der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel begründet, die auch Bundesvorsitzende der CDU ist. Die Kanzlerin habe mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen, sagte Steinbach der „Welt am Sonntag“. „Dass monatelang Menschen unidentifiziert mit Bussen und Zügen über die Grenze geschafft wurden, war keine Ausnahme, sondern eine gewollte Maßnahme entgegen unserer gesetzlichen Regelungen und entgegen EU-Verträgen.“

Quelle: AfD umwirbt CDU-Abtrünnige Erika Steinbach

http://www.dw.com/de/afd-umwirbt-cdu-abtr%C3%BCnnige-erika-steinbach/a-37137721
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