Justizversagen: Mutmaßlicher Mörder von Niklas P. freigesprochen

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Bad Godesberg 03.05.2017: Der Angeklagte Marokkaner Walid S. wurde gestern freigesprochen. Er war der Hauptverdächtige im Fall des am 7. Mai 2016 in Bad Godesberg getöteten Niklas Pöhler. Dem Tatverdächtigen sei der Staatsanwaltschaft nach trotz Augenzeugen keine Tatbeteiligung nachzuweisen.

Die Mutter des Opfers spricht davon, dass sie im Verlauf des Prozesses jeden Glauben an Moral und Gerechtigkeit verloren hat.

Im Fall selbst tuen sich einige Fragen auf: Einerseits soll ein Freund von Niklas gesehen haben, wie der Marokkaner Walid S., der als Schläger polizeibekannt und verurteilt war, einen Faustschlag gegen den Kopf von Niklas Pöhler verübt hat. Im Bonner Generalanzeiger (BG) heißt es, dieser Faustschlag sei tödlich gewesen und habe sechs Tage später zum Tod geführt. Niklas P. soll aber andererseits bereits auf dem Boden liegend noch gegen den Kopf getreten worden sein. Dies wird im BG aber gar nicht weiter thematisiert.

In der „Welt“ heißt es dazu: „Niklas lag wohl schon reglos am Boden, niedergestreckt von einem Schlag gegen die Schläfe. Der Täter ließ dennoch nicht von ihm ab. Er sei zurückgekommen und habe Niklas nochmal gegen den Kopf getreten, berichtet der Bonner Oberstaatsanwalt Robin Faßbender. „Mit voller Wucht“, fügt der Bonner Oberstaatsanwalt hinzu.“

Warum wird der Fußtritt aber nicht weiter erwähnt, sondern es wird behauptet, das Gehirn von Niklas hätte schon eine Vorschädigung aufgewiesen, sodass selbst leichte Schläge tödlich sein konnten. Aber wäre es dann nicht trotzdem Mord? Sollte dies etwa der geglückte Versuch gewesen sein, einen Freispruch zu konstruieren?

Desweiteren kommt ein zweiter Verdächtiger ins Gespräch, der 22-jährige Tunesier Hakim D., der Walid S. ziemlich ähnlich sieht und der zur Tatzeit ebenfalls am Tatort gesehen worden war. Ihm gehört auch die bei Walid S. gefundene Jacke mit Niklas‘ Blutflecken. Eine Zeugin sagte aus, ein Bekannter von ihr habe Hakim D. als Angreifer von Niklas erkannt und vor Gericht aus Angst nicht die Wahrheit gesagt. Besagter Zeuge bestritt dies jedoch vor Gericht und blieb bei seiner Aussage: Er habe den Angreifer von Niklas nicht erkannt.

Wenn aber Niklas Freund gesehen hat, wie Walid S. Niklas gegen den Kopf geschlagen hat, dann sollte er auch gesehen haben, wer ihn getreten hat, als er bereits auf dem Boden lag. Warum wird darüber nicht berichtet? Es tuen sich in der Zeugenbefragung eklatante Mängel auf. So müsste auch das Stillschweigen mancher Zeugen, als Indikator gewertet werden.

Wie es im Fall des Tunesiers Hakim D. weitergeht, will die Staatsanwaltschaft laut ihres Sprechers Robin Faßbender erst nach dem Urteil prüfen. Wie er erklärt, wurde der 22-Jährige kürzlich aus einer Strafhaft entlassen und noch nicht wie geplant, in die Heimat abgeschoben.

Unabhängig davon, wer die Mörder tatsächlich waren: Dass man heute in Deutschland mit Mord auf offener Straße davonkommt, zeugt unserer Meinung nach vom völligen Justizversagen des BRD-Regimes.

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