Donald Trump: Unsere Interventionen haben den Terror geschaffen, Putin bekämpft ihn!

Donald Trump über Terrorismus und den IS
 Newsleak.de - Freie Journalistenplattform gegen Internetzensur ► News melden

„Ich finde die IS-Problematik ist sehr wichtig und ich liebe die Tatsache, dass Russland den IS bekämpft. Und wenn Sie mich fragen, ich bin dafür, dass Russland auch weiterhin den IS bekämpft.“ – Donald Trump

In einem Interview mit dem Sender CBS noch während des Wahlkampfes 2016 stellte sich Donald Trump den Fragen der Interviewer zu seiner geplanten Außenpolitik, insbesondere auch die Rolle der USA im internationalen Terrorismus und in Syrien. Diesen Ausschnitt aus dem Interview haben wir hier für euch in deutscher Übersetzung:


Das Interview als Text – Transkript aus dem Video:

Interviewer: „Wir haben Verteidigungsminister Ash Carter in Brüssel, der die Vertreter der Länder, inklusive der arabischen Staaten, dazu auffordern soll, mehr zu tun. Er sagt, wir brauchen mehr US-amerikanische Führung, mehr US-Bodentruppen vor Ort in Syrien. Sollten wir mehr US-Bodentruppen in Syrien stationieren?“

Donald Trump: „Sehen Sie, Syrien ist eine ganz andere Sache. Schauen Sie was passiert… Ich finde der IS ist sehr wichtig und ich liebe die Tatsache, dass Russland den IS bekämpft. Und wenn Sie mich fragen, ich bin dafür, dass Russland auch weiterhin den IS bekämpft.“

Donald Trump:
Great Again!

17,99€

Weitere Bücher im Shop:
Interviewer: „Aber Sie wissen, was Russland in Syrien macht: Russland greift die (Rebellen)gruppen an, die wir unterstützen.“

Donald Trump: „Ja sicher, warum unterstützen wir diese (Rebellen)gruppen? Ich weiß noch nicht einmal, wer diese Leute sind. Ich spreche mit US-Generälen und die sagen mir immer wieder: ‚Wir geben Milliarden US-Dollar an Ausrüstung und finanzieller Hilfe an Leute, die wir nicht kennen.‘
Diese Gruppen sind wahrscheinlich schlimmer als Assad. Assad ist kein Baby, ist kein Unschuldiger, ist kein „guter“ Mann, aber wer sind eigentlich diese Leute und Gruppen, die wir unterstützen?
Und noch einmal: Libyen…“

Interviewer unterbricht: „Das ist Präsident Obamas Argument.“

Donald Trump: „Ja, aber warum macht er das dann? Wieso gibt er denen soviel Ausrüstung und Waffen? Wir unterstützen Leute, die Assad stürzen wollen.
Russland und Iran, die beide zusammen eine Supermacht sind – wir haben sie zur Supermacht gemacht – sie unterstützen Assad. Wir müssen in erster Linie den IS loswerden, wir müssen die Leute loswerden, die den Menschen die Köpfe abschneiden.“

Interviewer: „Sie sagen, dass sie eine gute Beziehung zu Putin haben bzw. ein gutes Verhältnis zu Putin haben werden?“

Donald Trump: „Ich denke, ich würde wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zu Putin haben, aber wer weiß das schon.“

Interviewer: „Könnten sie also Putin dazu überreden, dass er Assad zum Rücktritt überredet?“

Donald Trump: „Nun, die haben schon versucht genau das zu machen, aber könnte ICH das schaffen? Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass es so wichtig ist.
Ich Frage sie: Wenn man Assad zum Rücktritt bringt oder stürzt, wer soll dann die Kontrolle über die syrische Regierung übernehmen? Etwa die Leute, die wir unterstützen? Und dann werden wir das gleiche Szenario wie in Libyen haben.
Nehmt doch Gaddafi als Beispiel. Wir (die USA) haben doch immer gesagt: Wir müssen Gaddafi loswerden.
Guckt doch, was jetzt in Libyen los ist, und guckt mal, was im Irak passiert ist, nachdem wir Saddam losgeworden sind.“

Interviewer: „Sie meinen also, Gaddafi loszuwerden, war ein Fehler?“

Donald Trump: „Ja, für mich war es ein totaler Fehler, Benghazi usw., seht mal was da abgeht. Es herrscht Chaos, keiner weiß mehr über Nichts bescheid!
Und wenn wir uns mal Saddam Hussein angucken: Wir sind ihn losgeworden und danach ist der Irak zu einer Brutstätte für Terrorismus geworden.“

Interviewer: „Sie sagen also, Saddam und Gaddafi loszuwerden, beides waren Fehler?“

Donald Trump: „Schauen sie mal, wenn wir (die USA) nichts gemacht hätten, wenn unsere Politiker nichts gemacht hätten, und sich einfach einen Tag freigenommen, zum Strand gegangen und die Sonne genossen hätten, dann wären wir in einer viel besseren Situation als jetzt.

Saddam Hussein, kein guter Mann, aber er hat Terroristen getötet, und jetzt ist der Irak zur Brutstätte der Terroristen geworden. Wenn sie ein Terrorist werden wollen, gehen sie in den Irak, die werden ihnen da beibringen, wie man ein Terrorist wird, ok?
Saddam Hussein war ein schlimmer Typ, aber wissen sie, was er noch gemacht hat? Er hat den Iran blockiert, und wenn du einmal diesen Stein angestoßen hast…und ich habe schon damals in 2003/2004 gesagt, ich war gegen den Krieg, der Mittlere Osten wird ins Chaos stürzen. Sie (im Mittleren Osten) hatten schon seit je her gegeneinander gekämpft. Sie konnten sich nicht viel bewegen, 10 Meter nach hier, 10 Meter nach da. Aber jetzt haben wir eine totale Destabilisation im Mittleren Osten, weil wir eine der Blockaden zerstört haben.“

Donald Trump traut sich, das auszusprechen, was das Establishment jahrelang zu unterdrücken versucht hat. Jetzt müssen wir nur hoffen, dass er als Präsident auf seine Worte Taten folgen lässt und die USA ihre Regime-Change-Politik aufgeben und stattdessen enger mit Russland im Kampf gegen den Terror kooperieren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here