12 Millionen – Der Heuchler Schulz kritisiert zu hohe Managergehälter, zockt aber mit Parteikollegen fleißig selbst ab

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Martin Schulz gibt sich als Kämpfer für mehr soziale Gerechtigkeit, ist aber in Wirklichkeit auch nur einer der typischen Heuchler in der Politik. Nachdem schon seine Abzocke mit Sitzungsgeldern an 365 Tagen im Jahr ans Licht kam, zeigt sich jetzt, dass Schulz es auch mit Managerboni nicht so eng sieht, wie er vorgibt: Zumindest dann nicht, wenn sie von Parteikollegen kassiert werden.

Martin Schulz Sozialgerechtigkeit

Zwölf-Millionen-Abfindungsgeld gab es für die ehemalige SPD-Ministerin Christine Hohmann-Dennhardt vom VW-Konzern. Dies macht nun auch der Kampagne von Martin Schulz für „Mehr soziale Gerechtigkeit“ zu schaffen. Besonders CDU und AfD kritisieren den Heuchler Schulz scharf.

„Gegen Boni wettern, aber üppigen Zahlungen für Parteifreunde zustimmen – das passt nicht zusammen“, sagte zum Beispiel der CDU-Staatssekretär Jens Spahn.

Bundestagsfraktionsvize Michael Fuchs kritisierte ebenfalls das Verhalten des neuen SPD-Kanzlerkandidaten.

„Martin Schulz beschwert sich, dass Manager zu hohe Gehälter bekommen. Er fordert als selbsterklärter Volkstribun Gerechtigkeit für den einfachen Arbeitnehmer ein. Dabei waren es doch seine Parteigenossen, die für die Millionenabfindung bei Volkswagen mitverantwortlich sind und die Verträge gebilligt haben“, sagte Fuchs der Huffington Post. „Das muss Herr Schulz erstmal den Beschäftigten erklären“.

Die AfD schreibt dazu: „SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Diesem Ziel wird ja niemand widersprechen, aber: es in die Hände von Schulz und der SPD zu legen, hieße wohl, den Bock zum Gärtner zu machen.
Schauen wir dazu einmal konkret auf den VW-Konzern, der seinem Vorstand Christine Hohmann-Dennhardt nach nur einjähriger Tätigkeit eine Abfindung in zweistelliger Millionenhöhe gewährt. Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Weil hat der großzügigen Zahlung im VW-Aufsichtsrat anstandslos zugestimmt (das SPD-regierte Niedersachsen hält 20% der VW-Anteile).
Pikanterweise ist auch Frau Hohmann-Dennhardt SPD-Mitglied: Genosse hilft Genossin…

Wir könnten aber auch auf die über 110.000 Euro Tagegelder schauen, die Martin Schulz als EU-Parlamentspräsident Jahr für Jahr steuerfrei (!) eingestrichen hat. Im Gegensatz zu einfachen Abgeordneten, die das ohnehin üppige „Sitzungsgeld“ von 304 Euro pro Tag nur an Arbeitstagen bekommen, sackte Schulz die Summe täglich ein: auch im Urlaub und auf Wahlkampftour wurde abkassiert.“

Zudem kann man fragen: Wenn Schulz sich über mangelnde Sozialgerechtigkeit beschwert, warum hat er mit der SPD nicht schon lange etwas dagegen unternommen? Schließlich war die SPD seit über 20 Jahren fast durchgängig teil der Regierung. Sie ist zusätzlich in 13 von 16 Bundesländern an der Regierung im Landtag beteiligt und stellt davon neunmal den Regierungschef! Die SPD hat schon lange genug unter Beweis gestellt, dass ihr das Volk und der deutsche Arbeiter am Arsch vorbeigeht. Schulz und Co. kassieren nur ab, wie alle anderen. Soziale Gerechtigkeit ist wie immer bei der SPD nichts als Wahlkampfgeschwätz, denn im September sind wieder Bundestagswahlen.

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